Die 2-Wege-Unimogs verbinden Zuverlässigkeit und Flexibilität mit Wirtschaftlichkeit und Vielfältigkeit. Die Fahrzeuge sind für leichte Rangiertätigkeiten insbesondere auf engem Raum sowie durch die adaptierbaren Auf- und Anbauten für vielfältige Arbeitseinsätze auf Schiene und Straße konzipiert. Alle unsere 2-Wege-Fahrzeuge besitzen eine Zulassung nach EBO §32 für öffentlichen Bahnen in Deutschland sowie eine DB-Kleinwagenzulassung.
Die zuverlässige „Kleinlok“ aus dem Hause Gmeinder ist für den leichten und mittelschweren Rangierdienst geeignet. Mit einem Gewicht von nur 36t und zwei angetriebenen Achsen bringt es die Lok auf eine Anfahrzugkraft von immerhin 130 kN. Die Bedienung mit Funkfernsteuerung ermöglicht einen wirtschaftlichen Ein-Mann-Betrieb. Die D25B ist eine effiziente Rangierlokomotive mit geringem Kraftstoffverbrauch und hoher Zuverlässigkeit.
Dieselhydraulische Rangierlok für leichten bis mittelschweren Rangierdienst und leichte Streckenfahrten bis zu 60 km/h. Geschleppt kann die Lok sogar mit 75 km/h auch schnell an andere Einsatzorte verbracht werden. Durch Funkfernsteuerung, 3achsig mit Stangenantrieb in Verbindung mit der dieselhydraulischen Kraftübertragung eignet sich diese Lok perfekt zum Rangieren sowie zur Nahbedienung. Die V60 ist auch heute noch in ganz Deutschland das Rückgrat auf den Rangierbahnhöfen.
Als „Dual-Mode“ bezeichnet man Fahrzeuge bzw. Lokomotiven, die zwei vollwertige Lokomotiven wie z. B. eine Diesel- und eine Elektro-Lok in einem Fahrzeug vereint. Nicht zu verwechseln mit den sog. „Last Mile“-Fahrzeugen bzw. Modulen div. Lokomotiven wie der BR 187. Hier ist die Leistung im „Last-Mile“-Modus, durch Akku oder einem kleinen „Hilfsdiesel“, deutlich kleiner als die Höchstleistung zum Beispiel im Elektro-Betrieb.
Bei der E-DE 110 handelt es sich um eine Arbeits- und Bauzuglok der Firma Gmeinder, welche auch für leichte bis mittelschwere Übergabezüge geeignet ist. Die Lok verfügt über Drehstromantriebstechnik, welche wahlweise durch den Deutz-Dieselmotor mit angebauten Generator oder durch die seitliche angebrachten Stromabnehmer für die Stromschienen gespeist wird. Durch den eingebauten Gleichstrom-Zwischenkreis ist es möglich, Strom direkt von der Stromschiene (wie z. B. Bei der S-Bahn Berlin) zur Traktion einzuspeisen – ohne dass hierfür ein extra und schwerer Transformator benötigt wird. Dies führt zu einer deutlichen Gewichtsreduzierung als auch Schallreduzierung, da extra Lüfter für den Trafo entfallen können. Bedingt durch ihre geringen Abmessungen und sehr gute Schallisolierung darf die Lok sowohl im Bereich der Berliner S-Bahn, als auch in anderen Stadt- bzw. U-Bahnen „unter Tage“ verkehren, sofern diese die Regelspurweite von 1435 mm besitzen. Extra Webasto-Luftheizungen, eine Elektrodynamische-Widerstandsbremse, großzügige Endführerstände sowie die Ausstattung mit Funkfernsteuerung sind weitere Qualitätsmerkmale der Lok.
Der bewährte Lokomotivtyp des Herstellers Maschinenbau Kiel (MaK) ist seit vielen Jahrzehnten bis heute im schweren Rangier- und leichten Streckendienst auch bei div. anderen Eisenbahnverkehrsunternehmen tätig. Die hohe Motorleistung in Kombination mit dem hohen Eigengewicht und der Drehstrom-Leistungsübertragung ist das Kennzeichen dieser Lok. Schwerer Rangierdienst, Bauzugdienste und regionale Streckenfahrten sind ihre Haupteinsatzgebiete – aber nicht nur! Durch die Doppeltraktionssteuerung sind auch schwere Züge mit zwei baugleichen Lokomotiven von nur einem Fahrzeug aus steuerbar.